Aktionskonferenz TTIPunfairHandelbar

By | 19. Januar 2016

Wir dokumentieren im Folgenden den Aufruf zur TTIP-Aktionskonferenz TTIPunfairHandelbar am 26. und 27.Februar 2016 in Kassel.

Nachtrag: Die Ergebnisse der Konferenz sind auf dieser Webseite dokumentiert.

Liebe MitstreiterInnen und KollegInnen,

zweieinhalb Jahre nach dem Start des Bündnisses hat die Kampagne gegen TTIP & CETA europaweit eine Dynamik entfaltet, von der zu Beginn niemand zu träumen gewagt hätte. Mehr als 3 Millionen Unterschriften europaweit, unzählige Veranstaltungen, Publikationen und Resolutionen verschiedenster Organisationen und Kommunen, vor allem aber eine Politisierung vieler Menschen, die erkennen, dass TTIP, CETA, TiSA & Co kein isoliertes Phänomen, sondern Ausdruck einer verfehlten Politik ist. 

Doch der Erfolg – die Abkommen zu stoppen – ist nicht vorprogrammiert, sondern wirft eine Reihe an grundsätzlichen Fragen auf:

Wie können wir die breite öffentliche Unterstützung für uns in einen politischen Durchbruch verwandeln? Was haben Proteste gegen Austeritätspolitik, Entsolidarisierung, Deregulierung oder Agrarindustrie mit den Protesten gegen TTIP und CETA zu tun? Welche Instrumente des Widerstands und der Mobilisierung haben sich bewährt? Mit welchen Aktivitäten und Strategien gewinnen wir diese Auseinandersetzung?

Um diesen Fragen und weiterführenden Gedanken Raum zu geben, lädt das Bündnis TTIPunfairHandelbar am 26. und 27. Februar zu einer Strategie-und Aktionskonferenz. Alle Aktiven des deutschsprachigen Raums sind eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen und sich mit anderen lokalen Bündnissen und Initiativen zu vernetzen.

Gemeinsam wollen wir weiterdenken und die nächsten Schritte der Bewegung gegen TTIP, CETA, TiSA & Co. aufzeigen und strategisch planen.

>> Seid dabei und meldet Euch für die Aktionskonferenz an!

Drei unterschiedliche Workshop-Phasen à rund 90 min. stehen auf dem Programm:

Die erste Workshop-Phase am Freitag richtet sich an alle inhaltlichen Themen von TTIP, CETA & Co, wie regulatorische Kooperation, ISDS usw..
Die zweite Workshop-Phase am Freitag bietet die Gelegenheit, die unterschiedlichen Akteure und ihre Perspektiven zu beleuchten, wie die gewerkschaftliche Perspektive, die der VerbraucherInnen oder der LandwirtInnen.
Die Workshop-Phase am Samstag widmet sich der Entwicklung von Aktivitäten und strategischen Planung.
In den Workshops sollen nicht spitzfindige Details diskutiert werden, sondern die politischen Bedingungen, unter denen TTIP, CETA & Co verhindert werden können. Sie sollen dazu beitragen, dass der Druck für eine andere Wirtschafts- und Außenwirtschaftspolitik so große gesellschaftliche Unterstützung bekommen kann, dass Geist und Logik der hinter TTIP, CETA & Co stehenden Politik nicht mehr mehrheitsfähig sind.

Eine Übersicht über das Programm und die thematischen Inhalte findet ihr hier:

>> Programm TTIP Aktionskonferenz

Das detailierte Programm mit Informationen zu allen Workshops und ReferentInnen wird Ende Januar veröffentlicht.